Küchenschelle

auch: Gewöhnliche Kuhschelle, Pulsatilla vulgaris

Küchenschelle

Die Küchenschelle blüht früh, oft schon im März, und ist von oben bis unten in silbrige Haare gepackt – ein Pelz, der die Pflanze durch kalte Frühlingsnächte bringt. Die violetten Glockenblüten neigen sich anfangs und richten sich später auf; nach der Blüte bleiben die federigen Fruchtstände stehen, die ihr den Beinamen „Teufelsbart“ eingetragen haben.

Sie wächst auf trockenen, kalkreichen Magerrasen und ist dort auf Beweidung angewiesen: Wo die Schafe fehlen, verbuschen die Hänge, und die Küchenschelle verschwindet. In Deutschland steht sie unter besonderem Schutz. Mit der Küche hat ihr Name übrigens nichts zu tun – er kommt von „Kuhschelle“, der Kuhglocke. Alle Pflanzenteile sind giftig.