auch: Gemeiner Natterkopf oder Blauer Natternkopf, Echium vulgare

Der Natternkopf fällt schon von Weitem auf: Aus einer rau behaarten, aufrechten Pflanze wachsen Blüten, die sich von Rot nach Leuchtendblau verfärben, mit weit herausragenden roten Staubblättern. Diese Staubblätter und der gebogene Griffel sollen an eine züngelnde Schlange erinnern und haben der Pflanze den Namen eingetragen.
Er blüht von Mai bis September auf trockenen Magerrasen, Kiesflächen und Bahndämmen und gehört zu den ergiebigsten Bienenweiden überhaupt – eine einzelne Blüte liefert über Stunden hinweg immer wieder Nektar nach. Der Farbwechsel ist dabei ein Signal: Rot bedeutet noch nicht so weit, blau bedeutet offen.
















