Schnitzersberg

Der Schnitzersberg bei Frankenheim in der Thüringischen Rhön ist dank seines rot-weißen Funkmastes aus allen Richtungen einfach zu lokalisieren.

So unbekannt der Name dieser Erhebung selbst für die meisten Rhöner wahrscheinlich sein dürfte, so markant präsentiert sich der dort befindliche Frankenfunkturm in seinem rot-weißen Outfit. Das Hügelchen, das eigentlich nur die höchste Stelle einer kleinen Hochebene oberhalb von Frankenheim ist, wird oft auch als dem nahe gelegenen Ellenbogen zugehörig beschrieben.

Irgendwie scheint man sich nicht so richtig einigen zu können, wie der Berg denn nun heißen soll. Im Zusammenhang mit dem „Frankenfunkturm vom Deutschen Amateur Radioclub“ wird der Standort auch als „Drei Spitzen“ bezeichnet.

Außer einem wirklich netten Panoramablick bis weit in den Süden und auf der anderen Seite in Richtung Wasserkuppe-Massiv gibts hier noch einen Wanderparkplatz mit überdachter Bank – ideal als Ausgangspunkt für eine Wandertour im ehemaligen Grenzgebiet zwischen DDR und BRD.

Betrachtet man den Berg von der Wasserkuppe aus, bekommt der Name „Schnitzersberg“ eine ganz neue Bedeutung: Zum Ulstertal hin wurde von diesem Bergzug nämlich bis heute schon ziemlich viel weggeschnitzt…