Ackerveilchen, Viola tricolor
Der Name Stiefmütterchen bezieht sich auf die ungleich gestalteten und gefärbten Blütenblätter: das unterste ist die „Stiefmutter“, die beiden anschließenden, meist ähnlich gefärbten Blütenblätter symbolisieren die „Töchter“, die obersten, meist anders gefärbten Blütenblätter die „Stieftöchter“ (Volksdeutung) – Enthält in der Wurzel Saponine. Heilpflanze

Es blüht von April bis in den Herbst auf Äckern, Brachen und mageren Wegrändern und ist die Wildform, aus der die Garten-Stiefmütterchen gezüchtet wurden – die Blüten der Zuchtformen sind um ein Vielfaches größer, der Rest ist derselbe.
Bemerkenswert ist seine Verbreitung: Die Samen tragen ein fetthaltiges Anhängsel, das Ameisen anlockt. Sie schleppen die Samen in ihr Nest, fressen das Anhängsel und lassen den Rest liegen – so kommt die Pflanze weiter, als sie von allein käme. In der Heilkunde spielt das Kraut bei Hautbeschwerden eine Rolle.
















