Filz-Klette

Arctium tomentosum

Filzklette

Die Filz-Klette unterscheidet sich von ihren Verwandten durch ein Detail, das ihr den Namen gab: Die Blütenkörbe sind von einem spinnwebartigen, weißfilzigen Überzug umgeben. Darunter sitzen die Hüllblätter mit den Widerhaken, die später alles festhalten, was vorbeikommt.

Sie wird bis zu anderthalb Meter hoch, blüht von Juli bis September und wächst an Wegrändern, Schuttplätzen und Zäunen, also dort, wo der Boden gestört und stickstoffreich ist. Die Kletten sind ihre Verbreitungsstrategie: Was am Fell hängen bleibt, wird weit getragen. Der Schweizer Ingenieur George de Mestral kam nach einem Spaziergang mit seinem Hund auf genau dieses Prinzip – und erfand den Klettverschluss.